Italienische Pizza


Pizza ist ein würzig belegtes, im Holzofen gebackenes Fladenbrot der italienischen Küche, das aus einem einfachen Hefeteig hergestellt wird. Kein anderes Gericht hat in der Nachkriegszeit eine so große Verbreitung erlangt wie die Pizza.

Noch 1948 gab es sie kaum außerhalb Italiens. Sie war ein Essen für Arme: etwas Hefeteig, ein paar Tomaten, das war alles. Obwohl die Pizza inzwischen auf der ganzen Welt zu Hause ist, gilt sie nach wie vor als ein typisches italienisches Gericht.

 

Der wahre Ursprung der Pizza ist in Italien eine Streitfrage. Da es sich bei der Pizza im weitesten Sinne um ein Fladenbrot handelt, gibt es viele Varianten, die je nach Gegend unterschiedliche Namen oder Eigenschaften aufweisen und im ganzen Mittelmeerraum seit der Antike bekannt waren.

 

In Italien gab es bereits im Mittelalter die Focaccia. Die Innovation von der Focaccia zur Pizza war die Verwendung von Tomaten als Belag. Es war die Pizza aus Neapel, die diesen entscheidenden Unterschied zu anderen belegten Teig­fladen brachte. 1830 verkaufte eine Bäcke­rei an der Port’Alba die ersten Pizzen, 1858 erschien das erste schrift­lich festgehaltene Rezept. So etablierte sich letztendlich die neapolitanische Pizza als „die“ Pizza und er­oberte unter diesem Namen die ganze Welt.

 

Pizzasorten

 

Traditionell gab es in der neapolitanischen Küche nur zwei Va­rian­ten den Belag be­tref­fend:
Pizza marinara: mit Tomaten, Knoblauch, Oregano und Olivenöl.
Pizza Margherita: mit Tomaten, Mozzarella oder Fior di latte, Basilikum und Olivenöl.

 

Neben diesen zwei Pizzasorten gibt es eine gan­ze Reihe von Pizzasorten der „ersten Stunde“, die sich als Traditionspizzen etabliert haben:

  • Capricciosa: Tomaten, Mozzarella, in Olivenöl eingelegte Pilze und Artischocken, gekochter Schinken, schwarze Oliven, hartes Ei.
  • Quattro stagioni: die gleichen Zutaten wie bei der Pizza Capricciosa, die aber getrennt auf jeweils ein Viertel der Pizza gelegt werden.
  • Quattro formaggi: Tomaten, Mozzarella, 3 weitere Käsesorten, Basilikum. In Neapel macht man sie „weiß“ (ohne Tomaten). Meist handelt es sich bei einer der Käsesorten um Gorgonzola.
  • Romana: Tomaten, Mozzarella, Sardellen, Oregano, Kapern, Olivenöl.
  • Prosciutto prosciutto e funghi: Tomaten, Mozzarella, gekochter Schinken, in Olivenöl eingelegte Pilze.

 

Klassich italienisches Rezept

 

Für den Teig (ergibt 2 Pizzen)

333ml lauwarmes Wasser | 600g Mehl Tipo 00 | 17g Meersalz | 1g Frischhefe

 

Die Hefe in einer Schüssel mit ca. 30ml lauwarmem Wasser auflösen und ca. 20g Mehl hinzufügen. Rühren, bis eine homogene dickflüssige Masse entsteht und ca. 10 Minuten gehen lassen. Das restliche Mehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Hefemischung, Salz und das verbliebene Wasser in die Vertiefung geben und alles gut verkneten (mindestens 10 Minuten).

 

Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken, auf eine Arbeitsfläche legen und mindestens zwei Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Danach kleinere Teigkugeln formen (ca. 200 g) und diese bei Zimmertemperatur weitere vier bis sechs Stunden gehen lassen.  Falls es schneller gehen muss: Hefemenge auf ca. 30g erhöhen, dann den Teig nur ca. 2 Stunden ruhen lassen.

 

Teig ausrollen und nach Belieben belegen, zuerst kommt immer die Tomatensoße (geschälte oder passierte Dosentomaten, gewürzt mit Oregano, Basilikum, Salz). Im Haushaltsbackofen bei maximaler Temperatur backen – idealerweise auf einem Pizzastein.

Quelle: https://www.mein-italien.info/essen-und-trinken/pizza.htm

 

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